
Theater / Performance
Short Story Afternoon – Vorlesegenuss in entspannter Atmosphäre.
Der Short Story Afternoon verbindet literarisch hochwertige und spannende Kurzgeschichten mit einem entspannten Ambiente im Mediapark. Freut euch auf drei Geschichten ausgewählter Autor*innen.
Short Story ist der englische Begriff für Kurzgeschichte. Wie der Name schon sagt, ist die Besonderheit dieser literarischen Form ihre Kürze. Immer sind es Geschichten, die man von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung durchlesen kann. Oft große Erzählungen, die kunstvoll mit wenigen Worten, sehr viel sagen. Im 19. Jahrhundert wurden Short Stories in Zeitschriften abgedruckt und haben sich seitdem als erzählende Form etabliert. Sie bietet Autor*innen die Möglichkeit zum Experimentieren und es gibt viele berühmte Beispiele dieser besonderen literarischen Kunst. Macht es euch gemütlich und taucht mit uns ab in drei ganz unterschiedliche spannende und unterhaltsame Geschichten.
Für den Sommer Köln bringt der LAND IN SICHT e.V. zusammen mit der SK Stiftung Kultur die beliebte Veranstaltungsreihe SHORT STORY NIGHT in den Mediapark – für eine Nachmittagsausgabe unter freiem Himmel. Drei Kölner Autor*innen lesen jeweils eine Kurzgeschichte und erzählen mehr über das Schreiben kurzer literarischer Formen im Gespräch mit André Patten. Freut euch auf einen kurzweiligen Nachmittag mit drei ganz unterschiedlichen Geschichten.
Helen Hermens, geboren 1996, studiert nach ihrem Designstudium in Aachen jetzt an der KHM mit dem Schwerpunkt Literarisches Schreiben. Gewann zuletzt den Kölner Förderpreis für Literatur. Arbeitet an ihrem Debütroman. Lebt, schreibt und illustriert in Köln.
Juliana Kálnay (*1988) ist Autorin des Romans „Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens“ (2017) für den sie mit dem aspekte-Literaturpreis 2017 sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis 2018 ausgezeichnet wurde. Unter dem Titel „Breve crónica de una paulatina desaparición“ (2020) übersetzte sie den Roman selbst ins Spanische. Juliana Kálnay lebt in Köln und unterrichtet dort Literarisches Schreiben an der Kunsthochschule für Medien.
Adrian Kasnitz schreibt Lyrik und Prosa, veröffentlicht Essays und Rezensionen. Bislang veröffentlichte er über fünfzehn Gedichtbände, die Romane »Bessermann«, »Wodka und Oliven« sowie Kurzprosa und Essays. Seine Texte wurden u.a. mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium (2020), Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium und dem GWK-Förderpreis für Literatur ausgezeichnet, in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übersetzt, vertont und verfilmt. Als Herausgeber der Edition parasitenpresse, als Gastgeber von literarischen Veranstaltungsreihen und als Rezensent kämpft er gegen die Kammerjäger der Poesie.
André Patten moderiert.
Dauer: 1,5 Stunden