Musik
HafenSounds – Global Music Festival
Musiker*innen aus der ganzen Welt, die in Köln ihre Heimat gefunden haben, machen die kulturelle Vielfalt unserer Stadt hörbar.
Köln wird gern als weltoffene Metropole am Rhein beschrieben. Tatsächlich treffen hier schon seit der Römerzeit die unterschiedlichsten Völker aufeinander, um sich mal mehr, mal weniger friedlich zu begegnen und bestenfalls, erfolgreich zu kooperieren. Hierbei hat die Musik immer eine wichtige Rolle gespielt. Denn sie berührt unmittelbar, fasziniert und verbindet, über Sprach- und Glaubensgrenzen hinweg.
In dieser Tradition steht auch unser kleines Global Music-Festival am Schokoladenmuseum, das einen Einblick in die aktuelle, kulturelle Vielfalt unserer Stadt bieten möchte. Mit großartigen Musiker*innen aus aller Welt, die in Köln ihre Heimat gefunden haben.
Eine Veranstaltung der Veranstaltergemeinschaft SK Stiftung Kultur und Stadt Köln, in Kooperation mit dem Humba e.V., kuratiert und moderiert von Jan Krauthäuser.
Dauer: bis 22 Uhr
Ort: Vorplatz Schokoladenmuseum
PROGRAMM
14:30 Uhr, Maracatu Colonia
Die Kölner Perkussions- und Tanzgruppe wurde 1992 als Schulprojekt gegründet. Sie widmet sich der faszinierenden, afrobrasilianischen Karnevalstradition Pernambucos und unterstützt soziokulturelle Projekte in Recife, Nordost-Brasilien. Regelmäßig bereichern sie Karnevalsumzüge auf beiden Seiten des Atlantiks.
15 Uhr, Deep Ya Deep
Die Düsseldorfer Band kombiniert den traditionellen griechischen „Tavernen-Blues“ Rebetiko mit modernem Indierock-Spirit. Gesungen wird auf Griechisch und Deutsch von Liebe und Freiheit. Gern auch in Kooperation mit afrikanischen, türkischen oder arabischen Musikern.
15:45 Uhr, Fabijan Balkan Brass Band
In der »Trubaci Nemacka« haben sich Roma-Musiker aus Serbien bzw. Ex-Jugoslawien zusammengefunden. Unter der Leitung von Fabijan Selimovic mischen sie seit einigen Jahren Hochzeiten und Festivals im Rheinland mit ihrer energetischen Blasmusik auf.
16:15 Uhr, Singadjo
Diese neunköpfige, wilde Folkband steht für Fernweh und internationale Lagerfeuermusik. Mit Akkordeon, Geige, Kontrabass, Gitarren, Posaune und Gesang bietet sie ein vielstimmiges Update bündischer Fahrtenromantik, zwischen politischer Bildung und Ekstase.
17 Uhr Pause
17:15 Uhr, Anewal
Alhouessini Anivolla ist ein Meister des Sahara Blues. Der Bonner Gitarrist und Songwriter gehört zum Volk der Imuhar (Tuareg). In seinem Anewal Trio spielent außerdem Olaf Boelsen am Saxophon und Jean Gnonlonfoun an Perkussion und Bassgitarre.
18:15 Maracatu Colonia
siehe oben
18:45 Uhr, Margaux & die Banditen
Die polnisch-deutsche Sängerin und Schauspielerin Margaux Kier präsentiert europäische Chansons: poetisch, einfühlsam, vielsprachig mit virtuoser Jazz-Begleitung: Henning Brand (Piano & Percussion), Frank Wingold (Gitarre), Radek Stawarz (Violine).
19:30 Fabijan Balkan Brass Band
siehe oben
20:15 Uhr, La Fama Crece
In Köln und Umgebung gibt es eine sehr lebendige Latino-Szene. Insbesondere die Salsa bringt seit Jahrzehnten Tanzbegeisterte aller Herkünfte zusammen. Die Musiker aus Peru, Kolumbien, Ecuador, Chile und Deutschland lieben auch Merengue und Cumbia und versprechen: „Wir sind eine bunte Mischung aus den Aromen und Farben Lateinamerikas.“